Zurück in Südostasien

6 03 2010

Wie geplant bin ich am 31. Januar am Abend in Kuala Lumpur gelandet. Nach einer kurzen Wartezeit habe ich dann die Jungs, die aus der kalten Schweiz angereist sind, am Flughafen begrüssen können. Die Freude bei mir war ziemlich gross, doch leider hatte niemand an ein Geschenk für mich in Form eines feinen Schützengarten Bieres gedacht. Zusammen ging es zum bereits gebuchten Gästehaus, wo wir 2 ziemlich kurze Nächte verbracht hatten. Den ersten Tag haben wir damit verbracht ein paar Sehenswürdigkeiten wie der 421 Meter hohe Menara Tower, Chinatown sowie die Petronas Tower bei Nacht und einige Bars zu besichtigen. Am nächsten Tag ging es bereits weiter in den Süden Malaysias nach Melaka. Die Hauptattraktion sind die Überreste der kolonialen Vergangenheit. Dazu zählen das ehemalige holländische Ratshaus, die Ruine der St. Paul Kirche und der das letzte Überbleibsel der Portugisischen Festung, die Porta de Santiago. Den Tag haben wir mit einer kleinen Bootsfahrt durch das Städtchen abgerundet.

Bereits weiter ging es am nächsten Tag nach Singapur. Am Abend angekommen, haben wir nach einer halben Stunde Marsch mit Gepäck völlig verschwitzt ein Hostel gefunden, das auch preislich im Rahmen lag, da die Preise in Singapur nicht vergleichbar sind mit anderen Ländern in Asien. Wir sind im Stadtteil Little India abgestiegen und haben einige Male gutes indisches Essen geniessen können. Die Stadt ist sehr modern und auch absolut sauber gehalten, dementsprechend gibt es hohe Bussen für das Missachten der Gesetze. Das Zentrum besteht aus vielen neuen Wolkenkratzern, wobei in den meisten Banken ihr Unwesen treiben. Somit war der erste Tag auch schon vorüber und wir haben am Abend bei Live-Musik und einem Bier den Tag Revue passieren lassen. Nachdem wir es am nächsten Tag auch mal aus den Federn geschafft haben, haben wir bereits den Bus zurück nach Malaysia gebucht und haben uns noch den künstlichen Strand am Stadtrand angeschaut. Der erste Eindruck war eigentlich ganz schön, viele Palmen, schöner Sand, doch wenn man Richtung Meer geschaut hatte, konnte man hunderte von Containerschiffen sehen die in den Hafen einlaufen, was die Idylle doch ein wenig getrübt hatte. Am Abend haben wir Singapur bereits wieder verlassen und sind mit unserem Super VIP Bus nach Malaysia zurück gefahren, um in den Cameron Highlands die Berge und die Teeplantagen zu bestaunen. Nach etwa 7 Stunden fahrt wurden wir aufgefordert den Bus zu verlassen um in einen kleinen Minibus umzusteigen, dar unser Car ein anderes Ziel hatte. So ging es noch für 3 Stunden mit dem kleinen Bus den Berg hinauf, wobei der Fahrer sich als Michael Schumacher entpuppte, da er ziemlich aufs Gas drückte und an den unmöglichsten Stellen ohne Sicht andere Autos überholte.

Wir waren dann doch ziemlich froh, als wir endlich morgens um 7 Uhr an unserem Ziel angekommen sind. Doch da folgte bereits die nächste Überraschung. Es war schweinisch kalt da oben, es hatte etwa 18 Grad, doch solchen Temperaturen war ich mir, seit ich die Schweiz verlassen hatte, nicht mehr gewohnt. Den ersten Tag haben wir eigentlich nur damit verbracht, uns von der Fahrt zu erholen und haben uns dazu entschieden am nächsten Tag mit einer Tagestour die Umgebung zu erkunden. Am besagten Morgen wurden wir mit einem Allrad Jeep abgeholt und fuhren zuerst eine Weile auf der befestigten Strasse weg von dem Städtchen. Als wir die Strasse verlassen hatten, ging es erst richtig los. Wir fuhren einen steilen Weg hinauf, der sich durch den vielen Regen während den Tagen zuvor zu einer Schlammpiste entwickelte. Wir mussten uns ziemlich gut festhalten, damit wir nicht im Jeep durch die Lüfte flogen. Eine Stelle entpuppte sich dann als fast unpassierbar und nach unzähligen Versuchen mussten wir denn Jeep verlassen damit er die Stelle passieren konnte. Ein wenig durchgeschüttelt jedoch heil sind wir oben auf dem Berg angekommen. Zuerst führte uns der Weg durch den Regenwald zur grössten Blume der Welt, der Raflesia. Die Blume hatte einen Durchmesser von circa 70 Zentimeter und erstrahlte in satten roten Farben. Diese Blumen blühen jeweils nur 10 Tagen im Jahr, wobei die Tourenanbieter jeweils wieder eine neue Blume finden müssen um die Touristen nicht zu enttäuschen. Nach dieser Naturkundelektion haben wir noch einen Wasserfall besucht, bei dem jedoch ziemliches Schlammwasser herunterkam und nicht gerade zum schwimmen einlud. Zurück zum Jeep, fuhren wir den ganzen Weg wieder runter, wobei wir jedoch diesmal vom aussteigen verschont blieben. Nach einem Stop in einem “traditionellen” Dorf, worüber ich nicht mehr schreiben will, sind wir weiter zu den berühmten Teeplantagen gefahren. Die Aussicht auf die ganzen Plantagen war schon sehr eindrücklich, jedoch als Anti-Teetrinker hatte es mich nicht so umgehauen (vielleicht hätte ich bei Hopfen anderst reagiert…) Nachdem wir da den Lunch einnahmen und für etwa 2 Minuten die Teeproduktion erklärt bekommen haben, haben wir die Plantagen wieder verlassen. Noch einen Halt bei der Schmetterlingsfarm und bei der Erdbeerenfarm und so ging es dann bereits wieder zurück zu unserem Gästehaus. Am Tag darauf fuhren wir mit einem Minibus nach Penang, einer grossen Insel mit historischer Vergangenheit aus dem 1. und 2. Weltkrieg. In Penang haben wir uns ein paar alte Gebäude angeschaut, haben die Festung der Engländer besichtigt, oder einfach das, was davon noch übrig war und sind mit einer alten, von Stahlseilen gezogenen Bahn auf einen Berg, mit schöner Aussicht auf die Stadt, gefahren. Auch wieder 2 Nächte in Penang, weiter flogen wir nach Thailand, genauer nach Phuket.

2 Tage verbrachten wir da, mehr oder weniger am Strand und in den Bars. Weiter fuhren wir mit der Fähre nach Koh Phi Phi. Diejenigen, die meinen Blog auch lesen erinnern sich vielleicht das ich bereits 3.5 Wochen da war, so war ich ziemlich happy wieder auf die Insel zurückzukehren und alle Bekanntschaften wieder zu sehen. Auf Phi Phi verbrachten wir 5 Nächte, wobei sich die Aktivitäten auf schlafen, trinken und essen beschränkten. Während die anderen Jungs noch einen Trip um die Inseln gebucht hatten, habe ich es doch ganz sein lassen und habe die Zeit mal wieder zum entspannen genutzt. Zum zweiten Mal hiess es Abschied nehmen von der Insel, da wir am 17. Februar von Phuket aus nach Bangkok flogen. Da ich auch bereits in Bangkok das meisten gesehen habe, gibt es hier auch nicht mehr allzuviel zu erzählen. Die Nacht wurde hier eher zum Tag gemacht und wir gingen einige Male noch schön feiern. Am 21. Februar flogen die Jungs zurück in die kalte Schweiz, danke nochmals, es hatte echt Spass gemacht mit euch!! Für mich ging die Reise von Bangkok aus nach Chiang Mai, in den Norden von Thailand. Nach einer weiteren Horrobusfahrt von 12 Stunden ohne Schlaf, war das Ziel endlich erreicht. Wenig überraschend liegen die Temperaturen hier ziemlich tief bei so 20 Grad in der Nacht, wobei sich Kurt mal wieder den A…. abfror. Im Bus habe ich einen Australier kennengelernt, mit welchem ich dann auch ein Zimmer in einem gemütlichen Gästehaus geteilt habe. Erstaunt war ich über die Preise hier, das Bier ist halb so teuer wie im Süden und eine feine Nudelsuppe kriegt man hier für 60 Rappen. Chiang Mai ist ausserdem berühmt um von dort aus Trekking-Touren in den Dschungel und zu den “traditionellen” Dörfern zu unternehmen. Wir wollten jedoch diese “Touriaktivitäten” nicht machen und haben unser Programm deshalb mehr auf das Nachtleben beschränkt. Wir haben ziemlich viele Leute kennengelernt und haben jeweils im Gästehaus ein paar (Trink)Spiele gespielt, bevor wir dann alle weiter in Richtung der Bars zogen. An einem Tag haben wir uns ein paar Kanadiern verabredet, die da oben einen Truck mit grosser Ladefläche gemietet haben. Wir haben uns dann auf die Ladefläche gesetzt und sind zu einer Höhle gefahren. In der Höhle haben wir uns 2 Guides mit Lampen geleistet, da wir natürlich keine Taschenlampen dabei hatten. Die Guides haben uns dann durch die Höhle geführt, wobei wir oft durch kleine Öffnungen kriechen mussten und danach riesige Hallen mit Fledermäusen an der Decke bestaunen konnten. Insgesamt war der Trip ziemlich lustig, aber die Höhle würde ich nicht nochmals besichtigen. Zurück in Chiang Mai hatten wir noch unsere letzte Nacht gefeiert bevor wir weiter nach Pai fuhren, einem kleinen “Hippiedorf” in den Bergen.

Wir haben eine wunderschöne Bungalow-Anlage direkt an einem Fluss gefunden, wozu man zuerst eine ziemlich klapprige Brücke passieren musste, um die Anlage zu erreichen. Auch hier vergingen die Tage ohne grosse Aktivitäten. Die meisten Zeit Verbrachten wir auf dem Roller, denn für einen Roller bezahlt man hier etwa 3.30 Franken für 24 Stunden. Wir fuhren einfach umher und haben die schönen Aussichten und die kurvigen Strassen genossen. Die restliche Zeit waren wir am ausspannen, was ich mittlerweile ziemlich gut kann. An 2 Tagen haben wir uns Tubes geschnappt, das sind grosse Gummiringe die man auch aus der Badi kennt. Wir haben uns einfach den Fluss hinunter treiben lassen und haben dazu ein feines Bierchen genossen. Als gute Stammkunden haben wir uns mit einem Thai angefreundet, der bei unsere Anlage in der Bar gearbeitet hat. Er hat uns jeweils am Abend mit einem feinen Barbeque verköstigt. Für 15 Franken haben wir jeweils 3 kg Hühnchen, 1 kg Schwein und einen grossen Fisch gekriegt, man stelle sich vor was das in der Schweiz kosten würde. Morgen Sonntag geht es in 3.5 Stunden im Minibus zurück nach Chiang Mai, dann 12 Stunden Car nach Bangkok und nach 12 Stunden warten in Bangkok, wo ich hoffentlich noch kurz mein Visum für Thailand verlängern kann, in 11 Stunden im Car wieder in den Süden rund um Krabi.

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It’s Fiji Time

30 01 2010

Bula! hiess es dann auch schon 4 Stunden später, Willkommen in Fidschi. Am Flughafen wurde ich bereits vom Chef des kleinen Hostels, wo ich die ersten 2 Nächte verbracht hatte, erwartet. Bereits auf der Fahrt zum Hostel hat er mir sehr viel über Fiji berichtet und die Möglichkeiten erklärt, was es alles so besichtigen gibt auf den Inseln. Bei der Ankunft im Hostel wurde ich von der ganzen Belegschaft begrüsst, “welcome at home”, alle haben sich vorgestellt und waren einfach überaus freundlich und hilfsbereit. Am ersten Abend haben wir uns nach dem Essen alle zusammen auf den Boden gesetzt und haben zusammen Bier getrunken, natürlich wie es die Leute in Fiji machen, alle aus dem selben Glas. Als dies dann zu Ende ging, haben wir uns um 2 Uhr nachts ins Auto gesetzt und haben im McDonalds Nachschub besorgt. Das ist übrigens kein richtiger McDonalds, sondern ein illegaler Bierladen der 24h geöffnet hat und von den Locals so genannt wird. Die Sause ging dann ziemlich lange weiter. Nachdem ich dann am nächsten Tag auch mal aus dem Bett gekommen bin, ging ich mit dem Chef ein paar Fischerutensilien einkaufen und dann gingen wir zu viert fischen, ich mit der Angelrute, die Fidschianer von Hand. Das Fischen war ziemlich unterhaltsam jedoch hatte niemand was gefangen, so mussten wir uns auf dem Fischmarkt mit Fisch eindecken um im Hostel unsere Fänge präsentieren zu können (die glauben jetzt noch das wir die Fische gefangen haben…)

Am Abend sassen wir dann wieder alle in einer Runde und tranken zuerst zusammen Kava, ein traditionelles Getränk das aus einer Wurzel hergestellt wird und dem eine leicht betäubende Wirkung nachgesagt wird, was ich allerdings nicht gespürt hatte, ausser einer tauben Zunge. Da der Kava nicht gerade so köstlich ist, gings dann zum Glück mit feinem Bier weiter. Als das Bier zu Ende ging, wurde ich gefragt ob ich noch Auto fahren könnte, na klar war das der Fall, bin ja geübt. Sie überreichten mir dann den Autoschlüssel, so ging ich mit einem vom Hostel zum McDonalds um nochmals 2,3 Bier zu besorgen. Als dann auch diese Flaschen leer waren, mussten wir ein Taxi bestellen, da keiner mehr in der Lage war zu fahren. So gingen wir nochmals ein paar Flaschen holen und tranken weiter bis es wieder hell wurde. Ohne Schlaf habe ich mich dann am morgen auf den Weg zum Hafen gemacht, um für 21 Tage auf den Yasawa Inseln zu entspannen. Die Yasawas sind eine Inselgruppe die aus vielen kleinen Inseln bestehen, westlich von der Hauptinsel Fidschis. Ich habe einen Pass gebucht, mit dem ich von Insel zu Insel ziehen kann, ohne ein Datum zu fixieren, so kann ich da lange bleiben wo es mir gefällt oder weiterziehen wenn es mir nicht passt. Ziemlich übermüdet habe ich es dann auf den Katamaran geschafft, der von Insel zu Insel zieht. Die Fahrt dauerte 5 Stunden, bis ich ganz im Norden der Inseln meinen ersten Resort erreicht hatte. Mal wieder ohne zu überlegen habe ich mich ohne Sonnencreme auf dem Boot in die Sonne gesetzt und bin dabei eingeschlafen, so startete mein Trip mal wieder mit einem schönen Sonnenbrand im Gesicht und an den Schultern. Der Resort war eigentlich ganz schön, mit vielen Hängematten am Strand, doch das Wasser war nicht so blau wie es sein könnte und der Strand war auch nicht gerade so schön. So hatte ich da 2 lustige Abende mit einigen anderen verbracht und bin dann Richtung Süden weitergezogen. Meine nächste Insel war da schon ziemlich anders. In bin auf einer ziemlich kleinen Insel gelandet, das Wasser war blau und klar und die Hängematten am Strand waren auch wieder vorhanden. Da hatte es mir wirklich sehr gut gefallen, da auch nicht sehr viele Gäste auf der Insel waren. Die erste Nacht auf der Insel verbrachte ich mit 10 Girls, jedoch waren dies alle ziemliche Langweiler, so blieb die erhoffte Sause für mich leider aus… :) Am nächsten Tag haben dann alle Girls die Insel verlassen (wegen mir?), 2 Franzosen sind auf der Insel angekommen, so waren wir nur zu dritt für die nächste Nacht. Der Abend war dann doch ziemlich lustig, da die Franzosen sehr ausgeflippt waren und wir einige Gläser Fidschianischen Rum hinuntergekippt hatten, der mit 58% ganz schön viel Power hatte. Am nächsten Tag habe ich denn ganzen Tag wieder in der Hängematte verbracht, habe einige Kokosnüsse gepflückt und geöffnet und habe einfach den Tag genossen. An diesem Tag sind wieder einige mehr Leute auf der Insel angekommen, so feierten wir am Abend wieder eine Weile.

Am Tag darauf gings dann auch für mich weiter zur nächsten Insel. Der Resort ist ganz schön, unser Zimmer hatte eine Terrasse und ist direkt am Strand gelegen. Hier habe ich auch wieder einige Tage verbracht, ohne irgendetwas zu unternehmen. Die grösste Anstrengung war jeweils sich in die Hängematte zu setzten, aber auch das konnte ich hinter mich bringen. Da es mir in diesem Resort so gefallen hatte, hatte ich mich dazu entschieden einige Tage länger zu bleiben und meinen Geburtstag hier zu feiern, was im nachhinein eine wirklich gute Entscheidung war. Am Abend nach dem alltäglichen Bula-Tanz, hatte die ganze Belegschaft für mich ein Happy-Birthday-Lied gesungen, das etwa 5 Minuten gedauert hat. Nachher gingen wir alle zusammen an den Strand, haben ein schönes Feuer gemacht, haben uns rundherum hingesetzt und haben zu der Gitarre gesungen, natürlich gab es auch das eine oder andere Bier dazu. Die Tage vergehen und vergehen, ich bin mittlerweile schon seit 7 Tagen in diesem Resort, aber ich könnte noch eine Weile hier bleiben, weil langweilig wird es mir hier nie. Ich bin schon 2 Mal mit den Einheimischen fischen gegangen, dabei haben wir einige schöne Fische gefangen und haben die am Abend dann auch verspeist. 12 Nächte war ich schlussendlich im White Sandy Beach Resort, habe es vorher nie geschafft davon wegzukommen. Fast täglich kamen Leute auf der Insel an, die ich schon auf anderen Inseln getroffen haben, so war immer was los. Die Tage hatte ich immer gleich verbracht, mit schwimmen, schnorcheln, schlafen, schlafen und mit trinken. An den meisten Abenden haben wir jeweils ein Feuer am Strand hergezaubert, was meistens meinem Einsatz beim Holz suchen zu verdanken war.

Am 25. Januar habe ich es dann tatsächlich hinter mich gebracht die Insel zu verlassen und bin mit 2 Deutschen zum nächsten Resort gedüst. Der Resort war einer der besser betuchten, so musste ich noch ein wenig draufbezahlen, was sich am Ende jedoch absolut gelohnt hat. Das Essen war einfach genial und auch die ganze Infrastruktur war ziemlich modern (z.B. die Bar). Am ersten Abend gab es Seafood-Nacht, mit Fisch im Bierteig, im Kokosnussteig, grilliert, in Kokosnussmilch, Calamare-Ringe, Krabben, Königskrabben, allerlei Salate, verschiedene Kartoffeln, da kam ich mir vor wie in einem 5* Hotel. Auch die Tage auf dieser Insel wurden mit nichtstun und vorallem mit viel Essen genossen. Die letzten 3 Nächte von meinem Inseltrip habe ich dann hier verbracht und bin am 28. Januar wieder zurück auf der Hauptinsel angekommen. Wieder zurück im gleichen Hostel, haben sich noch alle an mich erinnert und mich über die Inseln ausgefragt. Vorallem aber haben Sie sich an meine letzte Nacht im Hostel erinnert als ich ohne schlaf zum Hafen ging, diese Geschichte haben Sie schon einigen anderen Leuten erzählt und mich als Rekordhalter bezeichnet. Die Abende hier gingen wieder weiter wie am anfang, mit ziemlich viel Bier, da kommt man auch gar nicht drum herum. Wir gingen jeweils später mit dem ganzen Personal und einigen anderen Reisenden in Clubs in denen normalerweise nur Einheimische tanzen gehen was dann auch ziemlich abging. Typisch fijianisch (zu neunt im 5 Plätzer Auto) sind wir mit dem Taxi bis spät in die Nacht von Club zu Club gezogen. Am zweiten Tag bin ich mit einem riesen Kater aufgewacht und irgendwie im Alkoholrausch habe ich mich dann dazu entschlossen Skydiven zu gehen. Ich habe den Sprung gebucht und bin dann wieder zurück ins Bett gegangen. Ziemlich bald wurde ich auch schon abgeholt und wurde zum Büro gebracht. Dort wurde schnell ein Formular ausgefüllt, eine ganze kurze Instruktion gehalten und dann ich es auch schon los zum kleinen Flughafen. Zu fünft im Flugzeug gings dann auf 4.2 Kilometer Höhe, Türe auf, Beine raus und dann ging es für 1 Minute ziemlich schnell nach unten, was ein wirklich einzigartiges Gefühl war, ausserdem war die Sicht von oben auf die vielen kleinen Inseln einfach grossartig. Der ganze Flug war nach circa 10 Minuten vorbei und wurde mit einer Landung am Strand abgerundet. Am Abend ging das gleiche Programm wie vom Vortag wieder los, doch ich habe mich ein wenig früher schlafen gelegt, da um 10 Uhr am nächsten Tag der Flieger zurück nach Auckland flog. Am Nachmittag in Auckland angekommen, musste ich mal wieder meine Wäsche waschen und ich habe ziemlich viele Arbeiten im Internet erledigt, wie z.B. diesen Blog schreiben und einen kleinen Video über Fiji zu erstellen. Den Video kann man unter folgendem Link anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=3kpCa-iSXPY

 In ein paar Stunden geht es bereits weiter nach Kuala Lumpur, wo ich mit 3 Freunden aus der Schweiz für 3 Wochen herumziehen werde. Ich freue mich schon riesig wieder ein paar bekannte Gesichter zu treffen. Soo, bis zum nächsten Mal dann wieder aus Südostasien.

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Australien Part 2

20 01 2010

So, nachdem ich mich von der Kängurugrippe erholt hatte, wurde dann auch schon bald mal Weihnachten gefeiert. Wir hatten im Hostel einen ziemlich grossen Weihnachtslunch, der mit einigen Bieren und Gläsern mit Wein abgerundet wurde. Dann ging die Reise schon weiter nach Melbourne. Wir haben zu dritt in Adelaide einen Suzuki Swift gemietet und sind damit innerhalb von 2 Tagen über die Great Ocean Road nach Melbourne gedüst. Der grösste Teil der Strecke geht der Küste entlang und bietet einen sehr eindrücklichen Blick auf die sandfarbenen Klippen und auf die langen Strände. Die erste Nacht haben wir in einem kleinen Städtchen verbracht und haben dabei mit Pizza und Bier einen sehr schönen Sonnenuntergang am Strand erlebt. Am zweiten Tag der Tour sind wir ganz gemütlich gefahren und haben dabei ziemlich oft angehalten um ein paar Fotos zu schiessen. Wir wollten dann auch noch den ältesten Leuchtturm Australiens besichtigen, jedoch war der Eintritt zu unserer Enttäuschung ziemlich hoch. Dafür wurden wir auf dem Rückweg mit etwas anderem belohnt, auf der ganzen Strecke waren wilde Koalabären auf den Bäumen zu sehen, so hatte sich dann am Ende diese Extrafahrt doch ziemlich gelohnt. Am Abend wollten wir ausserhalb von Melbourne übernachten, um dann am nächsten Tag am morgen in der Stadt zu sein, jedoch waren alle Zimmer besetzt, so beschlossen wir doch noch am Abend nach Melbourne zu gehen. In Melbourne habe ich 5 Tage verbracht, unteranderem auch den Silvester. Diesen haben wir dann auch ziemlich ausgiebig mit so 80 Leuten bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. In unserer Hostelbar konnten wir für 25 Franken den ganzen Abend gratis Wein & Bier trinken, dieses Angebot habe ich dann auch rege benutzt, meine getrunkenen Biere kann man knapp nicht mehr von einer Hand abzählen… :) Sonst gibt es eigentlich aus Melbourne gar nicht mehr viel zu erzählen, bin da ziemlich viel herumgelaufen, habe es aber leider verpasst Fotos zu machen, daher gibt es aus Melbourne nichts zu sehen. Ich habe mich da noch mit 2 Fischerruten eingedeckt, da ich gehört hatte, dass diese in Neuseeland ziemlich teuer sind, ich da aber ein paar schöne Forellen aus den Flüssen zupfen will. Am 2. Januar habe ich mich dann Richtung Auckland (ja Schwesterlein, das ist in Neuseeland) aufgemacht. Dort habe ich 4 Tage damit verbracht, einen erschwinglichen Camper zu finden, um damit die Strassen unsicher zu machen. Doch daraus wurde leider nichts, entweder waren die Camper ausgebucht oder viel zu teuer. Ich habe mir dann einen schönen Plan B überlegt; von Neuseeland zuerst für 3.5 Wochen nach Fidschi zu fliegen und dann wieder nach Neuseeland zurück wenn hoffentlich was frei ist, denn Neuseeland will ich nicht mit dem Bus erkunden, sonst werde ich es halt später mal nachholen (bin ja noch jung). Ja, so habe ich dann Neuseeland am 6. Januar bereits wieder verlassen, ab in den Pazifik auf die Fidschi-Inseln, jupiiiiiii.

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Frohe Weihnachten!!

24 12 2009

I can´t believe it, it is so weit, sie comes so quick:
Die Weihnachtszeit.
Bevors to late is; Lovely Grüße, Merry X-mas und warme Füße!

 

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Die Weihnachten erlebe ich dieses Jahr mal anders, ohne Stress und Geschenke auspacken. Leider gibt es bei mir kein Raclette oder Fondue Chinoise, dafuer eine Grillage bei schoenen 30 Grad und einem guten Tropfen Wein und mehreren Tropfen Bier. Ich wuensche allen, die in der kaelte sitzen, schoene Festtage und ein gutes neues Jahr.

 

“Ich hab eben das Christkind gesehn, es stand an der Bar und konnte kaum noch stehn. Auf Geschenke brauchst du nicht zu hoffen, es hat das ganze Geld versoffen!”

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Welcome to Australia

23 12 2009

Die Zeit in Asien ging leider viel zu schnell vorbei, aber ich habe mich doch ziemlich auf ein neues Abenteuer auf einem neuen Kontinent gefreut. Der Weg von Thailand nach Australien führte mich zuerst nach Kuala Lumpur, wo ich für eine Nacht einen kleinen Stopp machte, um mir die Stadt ein wenig anzusehen. Gegenüber den anderen asiatischen Städten  die ich bisher gesehen hatte, kam mir KL schon ziemlich europäisch vor, da die Stadt sehr sauber war und viele öffentliche Transportmittel vorhanden waren.  Da mein Flieger erst am Abend um 22.40 Uhr den Weg nach Sydney in Angriff nahm, hatte ich den vollen Tag Zeit mich ein wenig durch die Stadt zu kämpfen. Als erstes habe ich mir die Petronas-Tower angeschaut, die von nahem angesehen absolut riesig wirken. In den unteren Stockwerken der beiden Tower, gibt es ein riesiges Einkaufszentrum mit Läden für jeden Geschmack. Nach einer Stunde Irrlaufen durch die Läden, habe ich den Ausgang doch glücklicherweise wieder gefunden, welch ein Traum aller Mädels, doch nicht meiner…  Viel mehr habe ich mich dann auch gar nicht  angesehen, so hieß es dann ziemlich schnell „Welcome to Australia“.

Die Einreise nach Australien hatte dann ziemlich einfach und schnell funktioniert. Der erste Schock folgte doch bereits am Flughafen, wo ich meinen Durst mal nicht mit einem Bier, sondern mit einer Cola löschen wollte, das mich stolze AUD 3.50 gekostet hatte. Der ganze Preiswahnsinn ging dann für die ersten paar Wochen weiter, in welchen ich fast nichts essen und trinken wollte, da mir nach Asien alles so unglaublich teuer vorkam.  Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, da die Preise eigentlich schon fast mit der Schweiz zu vergleichen sind. So, nach der kleinen Preislektion bin ich dann doch im Zentrum von Sydney in ein Backpacker Hostel eingezogen. 24 Dollar für ein Bett in einem 6-Bett Zimmer, da wurde mir doch fast übel, da ich in Asien für den halben Preis mein eigenes Zimmer mit Klima und Badezimmer hatte. Jenu, im Nachhinein wurde mir gesagt, dass dieses Hostel eines der günstigsten in Sydney ist, habe ich doch noch Glück gehabt… ;) In Sydney habe ich das Standard Touristenprogramm durchgeführt und habe mir das Opernhaus, die Harbour Brücke, einige Parks und den Bondi-Beach angeschaut. Die Stadt selber hat bei mir einen ziemlich guten Eindruck hinterlassen, vermutlich werde ich dahin nochmals zurückkehren.

Mit dem Greyhound-Bus habe ich mich über Nacht Richtung Norden aufgemacht und habe in Byron Bay, einem kleinen Surfer-Party-Kiffer-Städtchen am Meer, für 4 Tage in einem Hostel eingecheckt. Das Tagesprogramm sah meistens so aus, da wir am morgen an den Strand gingen und dann so Mitte Nachmittag mit den ersten Kartenspielen anfingen, bei denen es nicht darum ging zu gewinnen, sondern einfach nicht zu verlieren, da man sonst mit einem ziemlich abscheulichen Weisswein hinunterspülen musste. An einem heissen Tag liessen wir uns zu dem nahen Leuchtturm hochchauffieren und haben uns da zum östlichsten Punkt Australiens aufgemacht und sind dann alles wieder am Strand retour gelaufen. Es war insgesamt eine ganz nette Tour, nur weiss ich jetzt noch nicht was dieser östlichste Punkt soll, da wird einfach ein riesen Trallala darum gemacht. Weiter gings am 4. Dezember nach Brisbane, einer Stadt die ein wenig südlich der Mitte der Ostküste Australiens liegt. Eine gemütliche kleine Stadt, in welcher es aber nicht viel zu tun gibt. Die Australische Regierung erstellt für die Bevölkerung ziemlich viele Parks und allerlei Grillplätze, die alle umsonst benutzen können. In Brisbane gab es eine ganz schöne Parkanlage, von welcher man an den Fluss und direkt an die Skyline der Stadt schauen konnte. Es wurden grosse Bäder mit Strand und Wiese und allerlei Palmen gebaut, ein nettes Plätzchen um auszuspannen.

Am nächsten Tag habe ich mich zum Australia Zoo aufgemacht, welcher durch Steve Irwin (Crocodile Hunter ) seinen Namen machte. Der Zoo bietet den Tieren sehr viel Platz und vermittelt den Besucher viele Informationen über die Tiere. Den ganzen Tag durch stehen Vorführungen, insbesondere Fütterungen auf dem Programm. Ich habe mir eine Fütterung der Otter angeschaut, die ja ganz lustige Kerle sind. Als Hauptattraktion des Zoos, findet 2 Mal täglich im eigens dafür gebauten Stadion die Krokodilfütterung statt. Die habe ich mir auch angekuckt, war auch ziemlich unterhaltsam die Krokodile in Action zu sehen, jedoch war mir dies alles ein wenig zu viel Spektakel. Der Tag im Zoo ging dann auch ziemlich schnell um, Kängurus füttern, Koalas beim schlafen zusehen, Tigerhuckepack, usw. Bald ging es dann auch schon wieder zur nächsten Station, dem Saint Tropez der Ostküste. Noosa ist eine kleine Stadt am Meer und grenzt an einen Nationalpark. Am Tag wurde meistens wieder ein wenig gebadet oder im Nationalpark einige Spaziergänge gemacht. Als ich einmal alleine unterwegs war, ist vor mir doch auf einmal eine Meterlange Kamikaze-Kampf-Killer Eidechse über den Weg gelaufen. Erstmals bin ich ziemlich erschrocken, da ich noch fast auf diese draufgestanden wäre, aber als diese gemütlich das weite suchte, da die Echse gegen mich ja sowieso Null Chance gehabt hätte, konnte ich dann einige Schnappschüsse machen. Viel mehr lief dann auch nicht mehr in Noosa, das Kartenspielen und Biertrinken kennt ihr ja schon… ;)

Am 9. Dezember bin ich für 3 Tage mit einer Tour auf die groesste Sandinsel der Welt gefahren, Fraser Islands. Wir wurden in Noosa mit einem  Allrad-Bus abgeholt und sind dann nach 2 Stunden fahrt durch einen Nationalpark an den Hafen für die Verschiffung nach Fraser angekommen. Hafen ist eigentlich ein falsches Wort, wir mit unserem Bus aus dem Wald an einen Strand gefahren und sind da direkt auf die eine Fähre gefahren, die auf uns gewartet hatte. Auf Fraser gibt es keine gebauten Strassen, die bestehen da nur aus Sand, deshalb dürfen auch nur 4WD Autos da herumkurven. Wir hatten eine sehr lustige 16 köpfige Gruppe zusammen und so gingen die Tage und Abende sehr schnell vorbei. Übernachtet haben wir jeweils in einem kleinen Häuschen mit Zimmern, welches mit Küche und einem Beachhouse mit Billardtisch und Musikanlage ausgestattet war. Da eigentlich auf Fraser selber nicht viel los ist, haben wir uns vor der Fahrt schon mit Bier eingedeckt und hatten zusammen ziemlich lustige Abende verbracht, vor allem da mehr als die halbe Truppe aus Deutschland oder der Schweiz stammte. Die Trips während den Tagen führten uns zu diversen Seen, welche aus verschiedenen Gründen rot, grün und glasklar sind. Die Tour ging leider viel zu schnell vorbei und so hiess es dann mal wieder Abschied zu sagen zu ziemlich netten Leuten.

Für mich gings weiter nördlich nach Airlie Beach. Airlie hat selber nicht viel zu bieten, jedoch gelangt man von da auf die Whitsunday Inseln, die jährlich abertausende von Besuchern anziehen. Die meisten jungen Leute gehen für mehrere Tage auf ein Boot, ich hatte aber irgendwie keine Lust schon wieder eine Tour zu machen, so entschied ich mir für eine Tagestour. Wir gingen mit einem Katamaran raus und fuhren durch die Inseln. Für mich war das ganze ziemlich enttäuschend, da ich mir alles viel spektakulärer vorgestellt hatte. Egal, wir wurden auf dem Boot dafür mit sehr delikatem Essen verwöhnt und ausserdem gab es Freibier, da läuft einem wie mir das Wasser im Mund zusammen… :) Ich blieb dann noch einige Tage länger in Airlie und habe mich mal wieder ein wenig von den ganzen Reisestrapazen erholt. An einem Morgen ging ich noch eine Ostschweizerin von der Bushaltestelle abholen, welche ich einige Tage zuvor in einem Bus getroffen hatte. Lustigerweise hatte sie 3 andere Schweizer im Gepäck, 2 davon hatte ich auch schon in Noosa getroffen. Wir hatten dann alle noch einen lustigen kurzen Tag zusammen, da 2 von diesen noch am gleichen Tag segeln gingen. Ich bin an diesem das erste Mal seit ich in Airlie war ein wenig aus dem Zentrum herausgekommen, da wir die beiden an den Hafen begleitet und uns da verabschiedet haben.

Ich zog dann am gleichen Abend mit dem Bus los nach Cairns, wo ich um 6 Uhr morgens angekommen bin. Ich nahm mir direkt ein Taxi zum Flughafen, da ich einen Flug in Zentrum Australiens gebucht hatte um mal ein wenig dem Strandleben zu entfliehen. In Alice Springs aus dem Flugzeug ausgestiegen, traf mich erst mal der Schlag, trockene 39 Grad haben uns da in Empfang genommen, aber immer noch besser als -5 wie in der Schweiz… ;) Nach einer Nacht in der Stadt, ging ich für 3 Tage auf eine Tour ins Outback. Die Strecken, die wir in den 3 Tagen mit unserem Bus hingelegt haben sind gigantisch, wir hätten die Schweiz wahrscheinlich 2-mal umrunden können. Am ersten Tag sind wir zuerst mal 4 Stunden zu unserem Camp gefahren und hatten da Lunch. Weiter gings mit dem Bus für eine Stunde zu den Kata Tjutas, eine Gruppe von Inselbergen. Wir marschierten da 2 Stunden herum und machten uns auf den Weg für den Sonnenuntergang beim Uluru, dem sehr bekannten heiligen Sandsteinbgerg der Aborigines. Leider hat es nicht so hingehauen, da die Sonne von Wolken verdeckt war und somit der Effekt ausblieb. Zurück gings zum Camp, wo wir (oder besser gesagt die Frauen) das Abendessen zubereiteten und uns ein wenig unterhalten haben. Nach dem Essen haben wir schon bald unsere Betten für die Nacht eingerichtet, das waren sowas wie Matten mit einer Plastikhülle, die eigentlich ganz bequem waren. Die meisten gingen leider ziemlich früh schlafen, so musste ich dann als letzter auch schon bald mal Richtung Schlafstelle ziehen. Draussen zu schlafen war dann ein absolutes Highlight. Da es da am A**** der Welt in der Nacht keine Lichter rundherum gibt, liegt man unter einem solch klaren Sternenhimmel, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Nach langer Zeit unter den Sternen überholte mich jedoch die Müdigkeit und so wurde ich dann auch schon bald um 3.45 Uhr in der Nacht aus meinen Träumen gerissen. Duschen, Frühstück und schon ging es zurück zum Uluru, jedoch für den Sonnenaufgang. Dieser war dann sehr schön anzusehen, da zuerst nur der Hügel vom Licht beleuchtet wurde. Als das Spektakel dann vorüber war, liefen wir einmal um den Hügel herum was circa 10.4 km entsprach.

Weiter fuhren wir zu unserem neuen Camp, welches in der nähe des Kings Canyon war. Auf dem Weg dahin suchten wir Feuerholz, um am Abend ein grosses Feuer zu machen. Im Camp ging es dann wieder ans Kochen (Frauensache). Ich habe mich gemeldet, das schwierige Amt als Feuermacher zu übernehmen. :)  Als nach 2 Stunden das Feuerholz schon bald zu neige ging, machte ich mich alleine im Dunkeln auf in Outback um was Geeignetes zu finden. Ausser einem Dingo und ein paar Ästchen habe ich nichts gefunden, so habe ich begonnen die anderen Camps zu bestehlen, was in unserer Truppe immer wieder Gelächter auslöste, als ich wieder mit Holz in unser Camp zurückkam. Am dritten und letzten Tag machten wir eine Wanderung am Kings Canyon, welcher für mich jedoch auch ein wenig enttäuschend war. Die Wanderung selbst war jedoch noch ziemlich schön, doch die meisten waren froh als wir gegen Mittag wegen der Hitze wieder unten am Bus waren und uns auf den Weg zurück nach Alice Springs machten. Nach der Tour wurde ich ziemlich krank und lag mit 38.7 Grad Fieber im Bett und hatte ziemliche Hals- und Ohrenschmerzen. Da ich keinen Doktor aufsuchen wollte, war ich doch das erste Mal froh eine solch grosse Medikamentenauswahl dabei zu haben. Nach ein paar Antibiotika gingen das Fieber und auch  die groessten Schmerzen wieder weg, aber es macht immer noch keinen Spass was zu essen oder zu trinken, da es ziemlich schmerzt in den Ohren wenn ich was herunterschlucke. Ja das gibt’s auch mal, nun bin ich in Adelaide, im Süden von Australien und werde schon bald Richtung Melbourne und Tasmanien ziehen, hoffentlich wieder fit und munter.

Die Fotos sind leider nicht in der richtigen Reihenfolge, doch nach fast 3 Stunden Arbeit an diesem Blog mag ich jetzt wirklich nicht mehr, geht ja auch so.

 

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Koh Phi Phi

20 11 2009

Die Fahrt von Bangkok nach Krabi war wie erwartet ziemlich anstrengend und nicht mit viel Schlaf gesegnet. Nach der Ankunft in Krabi habe ich mich direkt dazu entschlossen mit dem Boot nach Ko Phi Phi, einer kleinen Inselgruppe in der naehe von Phuket zu fahren. Die Inseln wurden durch den Film “The Beach” sehr beruehmt und sind vor allem bei jungen Rucksacktouristen ein sehr beliebtes Ziel. Bei der Ankunft wurde ich nicht enttauescht, die Insel ist genau das, was ich gesucht habe. Eine kleine Insel wo man ueberall zu Fuss hingelangt. Auf der Insel gibt es keine Autos, alles wird mit Schubkarren transportiert. Viele Bars, schoene Straende, nette junge Leute und auch ganz viele herzliche Locals (nicht nur Girls). Ueber 3 Wochen sind nun vergangen, aber viel zu berichten gibt es nicht. Ich lebe so in den Tag hinein, braeune meinen (Bier)-Bauch am Strand und gehe Abends ein wenig (viel) aus. Eine Tour habe ich jedoch noch gemacht. Wir fuhren zuerst zum Affenstrand, wo die Affen am Strand auf die Touris warten um gefuettert zu werden, was noch ziemlich lustig war, da diese zum Teil agressiv auf die Touris los rannten. Dann gingen wir schnorcheln und haben 6 Meter lange weisse Haie gesehen. Nein Scherz, es waren so 1.5 Meter lange ungefaehrliche Haie. Der naechste Stop war ein 12 Meter hoher Felsen, von welchem man ins Meer springen konnte. Da jedoch das Meer an diesem Tag sehr tobte und ich bei dieser Stroemung nicht wirklich schwimmen konnte, musste ich dies leider auslassen und konnte meinen Mut nicht beweisen. Weiter gings zur Maya Bay, an welcher der Film ”The Beach” gedreht wurde. Doch bevor wir dort ankamen, haben einige aus unserem Boot mit Ihrem Erbrochenen unfreiwillig die Fische gefuettert, da unser kleines Longtailboot den Wellen absolut ausgeliefert war.  Der Trip endete natuerlich mit ein paar Bieren am Strand. Da meine kleine Kamera aus welchem Grund auch immer nicht mer funktioniert, gibt es von diesem Trip leider keine Fotos. Aber das ist ja nicht so wichtig, ich mache die Reise ja nicht fuer euch sondern fuer mich… :)

Ich habe hier ziemlich viele Locals kennengelernt, mit denen ich viel unternehme, daher steigt mein Thai-Wortschatz von Tag zu Tag. Ich koennte noch ein wenig mehr erzaehlen, aber ehrlich gesagt bin ich zu faul um zu schreiben. Nach ueber 80 Tagen in Asien geht es nun am Montag fuer eine Nacht nach Kuala Lumpur, dann fuer so 2 Monate nach Australien, vielleicht werden da meine Berichte wieder ein wenig ausfuehrlicher ausfallen. Schaut euch einfach die Bilder an, das sollte ja auch reichen. Auf jeden Fall habe ich Thailand in mein Herz geschlossen und werde bestimmt hierher zurueck kehren, vielleicht ja auch schon frueher als geplant…

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Vietnam und Bangkok

26 10 2009

In Hanoi habe ich zuerst ein paar Tage damit verbracht, die Stadt zu Fuss zu erkunden. Schnell habe ich aber gemerkt, dass ich an Vietnam keine grosse Freude habe. Mir sind ziemlich viele unfreundliche Einheimische begegnet, die nur darauf aus waren, die Touristen auf Strich und Faden abzuzocken. Das vietnamesische Essen war auch nicht gerade so besonders, ich hatte immer Probleme was gutes zu finden. In Hanoi habe ich fuer die sehr bekannte Halong Bay einen 2-Tages-Trip gebucht. Am morgen gings los, 3 Stunden im Bus, bevor wir in Halong Stadt ankamen. Am Hafen konnten wir unser Zimmer im Schiff beziehen und dann ging die Fahrt schon los. Die Bucht besteht aus ueber 2000 Inseln, die zum Teil in bizarren Formationen aus dem Wasser ragen. Wir machten einen Stop an einer Hoehle, die mit allerlei Farben beleuchtet war. Als naechstes konnten wir mit einem Kayak einige Runden um die Inseln drehen, bevor wir dann unser Dinner auf dem Boot einnahmen. Allerlei Nationen waren auf dem Boot vertreten und wir hatten am Abend eine ziemlich gute Runde auf dem Bootsdeck und hatten die Bedienung ziemlich auf Trab gehalten. Die Party endete um 3 Uhr nachts, natuerlich war ich der letzte der schlafen ging. Voller erstaunen stand ich morgens um 7 schon wieder auf dem Deck und war sogar der Erste, was fuer eine Leistung; ich glaube das Training bezahlt sich langsam aus… :)

Wir hatten dann Fruehstueck und wir fuhren bei herrlichstem Wetter langsam durch die Inseln zurueck zum Hafen. Zurueck in Hanoi habe ich mir das 60-Tage-Visum fuer Thailand besorgt und habe einen Flug nach Bangkok gebucht, da ich nicht mehr laenger in Vietnam bleiben wollte.

Angekommen in Bangkok, fuehlt es sich wie Zuhause an. Das ist nun mein 3. Aufenthalt in Bangkok und alles ist einfach klasse hier. Bevor ich meine Reise angetreten habe, habe ich von einem kleinen See in Bangkok erfahren, indem man ziemliche Monster rauszupfen kann. Diese Chance konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Ich habe einen Tagestrip gebucht, der mich allerdings CHF 190.00 gekostet hat (suche daher noch Sponsoren) ;)

Wir fischten am See von einem eigenen Bungalow aus. Ich war schon von der Ausruestung erstaunt, da diese ziemlich riesig war, der Silch war ein halbes Tau. Ich hatte einen Guide, der mit mir den ganzen Tag fischte und einen solchen Guide braucht man da auch. Nach 5 Minuten hatte ich bereits den ersten Fisch am Haken und hoerte nur wie die Bremse an der Rolle fuer 2 Minuten am surren war. Das war ein riesen Kampf. Nach 30 Minuten hatte ich den Fisch an Land, war total nassgeschwitzt und meine Arme taten mir schon weh. So ging es den ganzen Tag weiter. Das Hightlight war jedoch ein Fisch am Nachmittag, fuer welchen wir zu 4. ganze 2 Stunden am kaempfen waren, der brachte dann auch satte 60 Kilo auf die Waage. Wir liessen den Abend mit ein paar Bier ausklingen und fuhren zurueck zum Guesthouse. Heute morgen bin ich aufgewacht und habe nur gedacht, aua aua aua aua. Die Arme und der Ruecken schmerzen brutal, ich kann nicht mal mehr richtig eine Bierflasche halten, geschweige denn normal laufen. Abe res hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Bilder sprechen ja Baende. Soo, das wars dann auch schon. Morgen gehts los nach Krabi an den Strand, 14 Stunden im Bus, juhee. 

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und weiter gehts…

15 10 2009

Die eigentlichen Erholungsferien auf Koh Chang fielen sprichwoertlich ins Wasser. Daher habe ich mich nach 3 Naechten entschieden, nach Siem Reap in Kambodscha weiterzuziehen. Wir fuhren mit einem kleinen Bus direkt von der Insel an die naehe der Grenze zu Kambodscha. Wir haben zum Essen gestoppt, doch da fing das Theater an. Unser Busunternehmen wollte uns einen Visa-Service anbieten, damit wir das Visum nicht an der Grenze beantragen muessen. Hoerte sich eigentlich gut an, doch die wollten pro Kopf 40 Dollar haben, doppelt soviel wie das Visum an der Grenze. Nach einigen erneuten Versuchen und ein paar Drohungen, wie Sie wuerden nach der Grenze nicht auf uns warten, wurden wir nun endlich zur Grenze gebracht und hatten das Visum innert weniger Minuten fuer 20 Dollar und umgerechnet 3 Franken ”Trinkgeld” fuer den Zollbeamten im Pass.

Siem Reap ist von der Stadt her nichts besonderes, wird aber von den meisten Touristen besucht, da die beruehmten Tempel um Angkor Wat ganz in der naehe sind. Ich habe an einem Tag den Service eines Tuk-Tuk Fahrers beansprucht, der mich den ganzen Tag von Tempel zu Tempel fuhr, was mich schlussendlich 10 Dollar gekostet hat, dazu kam noch der Eintritt fuer die Tempelanlagen von happigen 20 Dollarn. Da ich gehoert hatte, dass der Besuch beim Sonnenaufgang ziemlich einzigartig sei, habe ich mich mit dem Fahrer um 5 Uhr morgens verabredet, um dieses Spektakel mitzuerleben. Aaaaaber, Kurt hat die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Die Sonne machte nicht den kleinsten Anschein sich zeigen zu wollen – und dafuer steht man morgens um 4.15 Uhr auf… :(   Aber auch ohne Sonne war es ziemlich eindruecklich die bis zu ueber 1000 jaehrigen Tempel zu besichtigen.

Von Siem Reap aus machte ich einen Bootstrip in ein kleines Staettchen Namens Battambang. Die Bootsfahrt dauerte 4 Stunden durch den groessten Suesswassersee Suedostasiens und einen kleinen Fluss direkt nach Battambang. Eine ziemlich arme Bevoelkerung besiedelt dieses Gebiet, die meistens in primitivsten Huetten leben. Sie ernaehren sich hauptsaechlich vom Fisch, den sie selber fangen.

In Battambang angekommen, hatte ich 2 aeltere, ziemlich lustige Neuseelaender kennen gelernt. Da in unserem Guesthouse von 16.00 – 18.00 Uhr  jeweils ein Bier fuer 50 Rappen ausgeschenkt wurde, haben wir dies an 2 Abenden ziemlich ausgenutzt und das ein odere andere Glas Bier und Jameson Whiskey wurde munter hinunter gekippt. Am 2. Tag in der Stadt, habe ich einen Roller mit Fahrer gechartet und habe mit diesem einen heiligen Berg und mal wieder einen Tempel besichtigt.

Ich bin dann weiter nach Phnom Penh, die Haupstadt Kambodschas gefahren. Ich habe mir da den Koenigspalast angeschaut der jedoch nichts besonderes war. Am gleichen Tag habe ich noch das Toul Sleng Museum, mit dem darin enthaltenen, beruechtigten Gefaengnis S-21 besucht. Dazu ist ein kleiner geschichtlicher Hintergrund noetig, den ihr euch aber selber auf Wikipedia erarbeiten koennt… ;)

Eigenlich muessten die folgenden Saetze unter einem neuen Artikel geschrieben werden, da dieses Ereignis meinen Reiseplan ziemlich durcheinander bringen wird. Ich habe im Guesthouse in Phom Penh einen deutschen, sehr erfahrenen Tauchlehrer kennengelernt. Wir haben ein paar Biere getrunken und haben ein wenig uebers Tauchen diskutiert. Er machte mir den Vorschlag, bei ihm persoenlich in Phuket die Zertifikate bis zum Divemaster zu machen, welches berechtigt gewisse Taetigkeiten als Taucher beruflich auszufuehren. Ich kann bei Ihm gratis im Appartment am Strand wohnen und die ganze Tauchausbildung kostet mich nur einen Bruchteil davon, was man normalerweise bezahlen wuerde. Da er ueberall auf der Welt viele der schoensten Tauchorte kennt und selber eine Auszeit machen moechte, werden wir zusammen einige Monate einige schoene Plaetzchen zum Tauchen aufsuchen, darunter Malaysia, Bali, Osttimor, Mikronesien usw. Zu dieser Geschichte wuerde es noch einiges mehr zu erzaehlen geben, aber meine Finger fangen langsam aber sicher zu rauchen an. Wer mehr dazu wissen will, kann mir ja ein Mail schreiben oder ich kann auch via Skype ziemlich guenstig aufs Festnetz anrufen, wenn jemand will.

Nun bin ich aber zuerst noch in Vietnam. Leider nur fuer 2 Wochen, da ich direkt von hier via Bangkok in den Sueden Thailands reise und Laos leider aus zeitlichen Gruenden auslassen muss. 

Zurueck zu Vietnam. Ich habe von Phnom Penh den Bus nach Saigon genommen, welcher ziemlich komfortabel war und auch die ganzen Grenzformalitaeten waren ziemlich schnell erledigt, da man sich das Visum fuer Vietnam bereits vorher besorgen muss. In Saigon angekommen merkte ich bereits, dass dies nicht “meine” Stadt ist. Ich habe die Cu Chi Tunnel besucht in welchen die Guerillas im Vietnamkrieg lebten und von dort aus die Amis angriffen. Das ganze Tunnelsystem hat eine laenge von 200 Kilometern und ist zum Teil bis 10 Meter tief. Es wurde sehr eindruecklich gezeigt, wie die Vietnamesen Waffen aus amerikanischen Bomben herstellten, was fuer Fallen sie benutzten, wie sie in den Tunnels lebten und und und. Wir durften dann auch noch durch einen 100 Meter langen Tunnel “gehen”,  welcher aber fuer die Touristen ein wenig vergroessert wurde. Das wars dann auch schon von Saigon und ich nahm am 15. Oktober den Flug direkt in die Hautstadt Hanoi, da ich ja bekannterweise Zeit sparen muss. Von hier aus gehts dann in die Halong Bucht und in die Bergdoerfer um Cat Pa. Ihr werdet wahrscheinlich das naechste Mal wieder aus Thailand den naechsten Bericht erhalten. Weiterhin alles Gute in der Schweiz, habe gehoert es hat schon geschneit…hehe…

 

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Eine andere Welt

25 09 2009

Nachdem wir am letzten Abend auf Koh Tao nochmals richtig mit ein paar Buckets Whiskey gefeiert haben, sind wir am Dienstag morgen mit dem Expressboat, was jedoch nicht so Express fuhr, nach 2 Stunden fahrt auf Koh Phangan angekommen. Zu unserem erstaunen hatten wir beide solch rote Koepfe, man haette und fuer Apachen-Indianer halten koennen. Der Himmel  war waehrend der Fahrt ziemlich bedeckt, so hatten wir uns gar nichts dabei gedacht, jenu, nur so lernt mans. Wir sind dann an einen ziemlich ruhigen Strand gefahren und haben da ein Bungalow fuer umgerechnet zusammen 9 Franken bezogen, welches ganz nah am Strand und gar nicht mal so uebel war. Am Abend haben wir jedoch bemerkt, dass es fuer uns doch ein wenig zu ruhig war, weshalb wir nur noch eine Nacht mehr dort hausten und dann ein wenig weiter an einen belebteren Strand umsiedelten. Am dritten Tag haben wir uns je einen Roller gemietet und sind quer durch die Insel gekurft. Die Roller sahen ziemlich langweilig aus, aber nachdem wir mal richtig Gas gegeben hatten, waren wir mit ueber 120 Sachen unterwegs, was nicht gerade ungefaehrlich war. Wir haben uns unteranderem 2 Wasserfaelle angesehen, welche aber lustigerweise kein Wasser fuehrten. Insgesamt 5 Naechte auf Koh Phangan haben und gereicht und wir entschlossen uns bereits ein wenig frueher nach Samui zu wechseln.

In unserer Bungalow-Anlage haben wir einen Tipp fuer ein super Bungalow auf Samui erhalten, so sind wir dann an den Lamai Beach gefahren und Uebernachten da fuer zusammen CHF 7.50 die Nacht. Die lezten 5 Tage sind wir nur den ganzen Tag herum gehangen und haben ein wenig die Biere und Whiskeys durchprobiert, was auch ziemlich anstrengend sein kann. Am Abend geht im Zentrum ziemlich die Post ab, weshalb wir selten vor 5 Uhr morgens ins Bett kommen und dann bis 13.00 Uhr am Nachmittag den Rausch ausschlafen. Das Zentrum ist ziemlich wie ein Puff ausgerichtet, ueberall warten Ladies, sehr oft auch Ladyboys, die einen ziemlich bloed anmachen, aber es ist irgendwie doch noch lustig diesem Treiben zuzusehen. Ich habe bis jetzt noch nicht wirklich viele Fotos gemacht, aber es werden bestimmt noch ein paar von Phangan und Samui folgen.

Die letzten Tage in Samui waren angebrochen. Wir haben uns wie eh und je einen Roller gemietet und sind damit in den Norden von Samui gefahren, um den grossen Buddha zu sehen. Da die Fahrt ziemlich lange dauerte, sind wir nur noch an den bekannten Chaweng Beach gefahren, haben uns da ein Bier genehmigt und sind dann wieder zurueck zu unserem Bungalow gefahren. Am Abend war im Zentrum eine Thai-Boxing-Veranstaltung, bei welcher auch Frauen gegeeinander boxten, was jedoch eher einer Kuschelrunde im Vergleich zum Maennerboxen war. Am 28.09. verliessen wir Koh Samui und machten uns auf den Weg nach Bangkok. Die 3-stuendige Bootsfahrt war ziemlich unterhaltsam, da alle um uns herum mit dem Wellengang zu kaempfen hatten, ich und Big Kurt jedoch froehlich einige Lieder einstimmten, unter anderem das Buurebuebli, das jedoch niemand kannte. Nach 8 Stunden im Bus, sind wir um 1.00 Uhr nachts in BKK angekommen. Wir haben uns ein Hotel gesucht und haben uns dann noch ein wenig ins Getuemmel gestuerzt. Big Kurt musste 2 Tage spaeter zurueck in die Schweiz fliegen und ich habe mich nach Koh Chang versetzen lassen, eine Insel naehe der Grenze zu Kambodscha. Ich muss mich zuerst einige Tage von den Strapazen erholen, bevor ich dann weiter nach Kambodscha ziehe. Unten hat es noch einige Partyfotos die noch gerade so zeigbar sind, einige von Koh Tao und von Samui.

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Unbeschreiblich…

14 09 2009

Nun bin ich schon seit ueber einer Woche auf Koh Tao, koennte aber noch locker einige Wochen mehr vertragen, die Insel ist einfach gigantisch. Am Tag nach der Party mit den Tauchlehrern und Tauchschuelern, musste ich zuerst mal den riesen Rausch ausschlafen, ich hatte wohl einige Kuebel mit Whiskey erwischt. Am restlichen Tag bin ich dann einfach ein wenig herumgelaufen und habe die Sonne genossen. Am Tag darauf, kam Big Kurt am morgen auf Koh Tao an und wir gingen direkt zum Bungalow, welches ich am Tag zuvor gebucht hatte. Wir haben uns dann ein wenig an den Strand gelegt und promt hatten wir ein meega roete, man koennte meinen wir machten einen Indianer-Contest. Am Abend gingen mir in eine Bar mit super Live-Musik und anschliessend an eine Strand Party. Wir haben da 2 Franzosen kennengelernt. Es stellte sich heraus, dass diese 2 unsere Nachbarn im Bungalow sind. Wir haben dann richtig mit ihnen gefeiert und verbringen nun viel Zeit mit Ihnen. Gestern hatten wir 2 Bikes gemietet und sind um die ganze Insel gekurvt. Zum Glueck hatten wir ziemlich gute Bikes, denn die Strassen sind Abseits vom Rummel in ziemlich ueblen Zustand, was die Fahrt ziemlich unterhaltsam machte. Wir haben einige ziemlich schoene Buchten gesehen und die ganze Insel aus der Sicht von oben. Heute sind wir mit den Franzosen schnorcheln gegangen. Das Wasser war so klar und es hatte jede Menge von fischen, einfach unbeschreiblich. Morgen ziehen wir weiter nach Koh Phangan, mal sehen was uns dort erwartet.

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