In Hanoi habe ich zuerst ein paar Tage damit verbracht, die Stadt zu Fuss zu erkunden. Schnell habe ich aber gemerkt, dass ich an Vietnam keine grosse Freude habe. Mir sind ziemlich viele unfreundliche Einheimische begegnet, die nur darauf aus waren, die Touristen auf Strich und Faden abzuzocken. Das vietnamesische Essen war auch nicht gerade so besonders, ich hatte immer Probleme was gutes zu finden. In Hanoi habe ich fuer die sehr bekannte Halong Bay einen 2-Tages-Trip gebucht. Am morgen gings los, 3 Stunden im Bus, bevor wir in Halong Stadt ankamen. Am Hafen konnten wir unser Zimmer im Schiff beziehen und dann ging die Fahrt schon los. Die Bucht besteht aus ueber 2000 Inseln, die zum Teil in bizarren Formationen aus dem Wasser ragen. Wir machten einen Stop an einer Hoehle, die mit allerlei Farben beleuchtet war. Als naechstes konnten wir mit einem Kayak einige Runden um die Inseln drehen, bevor wir dann unser Dinner auf dem Boot einnahmen. Allerlei Nationen waren auf dem Boot vertreten und wir hatten am Abend eine ziemlich gute Runde auf dem Bootsdeck und hatten die Bedienung ziemlich auf Trab gehalten. Die Party endete um 3 Uhr nachts, natuerlich war ich der letzte der schlafen ging. Voller erstaunen stand ich morgens um 7 schon wieder auf dem Deck und war sogar der Erste, was fuer eine Leistung; ich glaube das Training bezahlt sich langsam aus… 🙂
Wir hatten dann Fruehstueck und wir fuhren bei herrlichstem Wetter langsam durch die Inseln zurueck zum Hafen. Zurueck in Hanoi habe ich mir das 60-Tage-Visum fuer Thailand besorgt und habe einen Flug nach Bangkok gebucht, da ich nicht mehr laenger in Vietnam bleiben wollte.
Angekommen in Bangkok, fuehlt es sich wie Zuhause an. Das ist nun mein 3. Aufenthalt in Bangkok und alles ist einfach klasse hier. Bevor ich meine Reise angetreten habe, habe ich von einem kleinen See in Bangkok erfahren, indem man ziemliche Monster rauszupfen kann. Diese Chance konnte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Ich habe einen Tagestrip gebucht, der mich allerdings CHF 190.00 gekostet hat (suche daher noch Sponsoren) 😉
Wir fischten am See von einem eigenen Bungalow aus. Ich war schon von der Ausruestung erstaunt, da diese ziemlich riesig war, der Silch war ein halbes Tau. Ich hatte einen Guide, der mit mir den ganzen Tag fischte und einen solchen Guide braucht man da auch. Nach 5 Minuten hatte ich bereits den ersten Fisch am Haken und hoerte nur wie die Bremse an der Rolle fuer 2 Minuten am surren war. Das war ein riesen Kampf. Nach 30 Minuten hatte ich den Fisch an Land, war total nassgeschwitzt und meine Arme taten mir schon weh. So ging es den ganzen Tag weiter. Das Hightlight war jedoch ein Fisch am Nachmittag, fuer welchen wir zu 4. ganze 2 Stunden am kaempfen waren, der brachte dann auch satte 60 Kilo auf die Waage. Wir liessen den Abend mit ein paar Bier ausklingen und fuhren zurueck zum Guesthouse. Heute morgen bin ich aufgewacht und habe nur gedacht, aua aua aua aua. Die Arme und der Ruecken schmerzen brutal, ich kann nicht mal mehr richtig eine Bierflasche halten, geschweige denn normal laufen. Abe res hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Bilder sprechen ja Baende. Soo, das wars dann auch schon. Morgen gehts los nach Krabi an den Strand, 14 Stunden im Bus, juhee.














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