und weiter gehts…

Die eigentlichen Erholungsferien auf Koh Chang fielen sprichwoertlich ins Wasser. Daher habe ich mich nach 3 Naechten entschieden, nach Siem Reap in Kambodscha weiterzuziehen. Wir fuhren mit einem kleinen Bus direkt von der Insel an die naehe der Grenze zu Kambodscha. Wir haben zum Essen gestoppt, doch da fing das Theater an. Unser Busunternehmen wollte uns einen Visa-Service anbieten, damit wir das Visum nicht an der Grenze beantragen muessen. Hoerte sich eigentlich gut an, doch die wollten pro Kopf 40 Dollar haben, doppelt soviel wie das Visum an der Grenze. Nach einigen erneuten Versuchen und ein paar Drohungen, wie Sie wuerden nach der Grenze nicht auf uns warten, wurden wir nun endlich zur Grenze gebracht und hatten das Visum innert weniger Minuten fuer 20 Dollar und umgerechnet 3 Franken „Trinkgeld“ fuer den Zollbeamten im Pass.

Siem Reap ist von der Stadt her nichts besonderes, wird aber von den meisten Touristen besucht, da die beruehmten Tempel um Angkor Wat ganz in der naehe sind. Ich habe an einem Tag den Service eines Tuk-Tuk Fahrers beansprucht, der mich den ganzen Tag von Tempel zu Tempel fuhr, was mich schlussendlich 10 Dollar gekostet hat, dazu kam noch der Eintritt fuer die Tempelanlagen von happigen 20 Dollarn. Da ich gehoert hatte, dass der Besuch beim Sonnenaufgang ziemlich einzigartig sei, habe ich mich mit dem Fahrer um 5 Uhr morgens verabredet, um dieses Spektakel mitzuerleben. Aaaaaber, Kurt hat die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Die Sonne machte nicht den kleinsten Anschein sich zeigen zu wollen – und dafuer steht man morgens um 4.15 Uhr auf… 🙁  Aber auch ohne Sonne war es ziemlich eindruecklich die bis zu ueber 1000 jaehrigen Tempel zu besichtigen.

Von Siem Reap aus machte ich einen Bootstrip in ein kleines Staettchen Namens Battambang. Die Bootsfahrt dauerte 4 Stunden durch den groessten Suesswassersee Suedostasiens und einen kleinen Fluss direkt nach Battambang. Eine ziemlich arme Bevoelkerung besiedelt dieses Gebiet, die meistens in primitivsten Huetten leben. Sie ernaehren sich hauptsaechlich vom Fisch, den sie selber fangen.

In Battambang angekommen, hatte ich 2 aeltere, ziemlich lustige Neuseelaender kennen gelernt. Da in unserem Guesthouse von 16.00 – 18.00 Uhr  jeweils ein Bier fuer 50 Rappen ausgeschenkt wurde, haben wir dies an 2 Abenden ziemlich ausgenutzt und das ein odere andere Glas Bier und Jameson Whiskey wurde munter hinunter gekippt. Am 2. Tag in der Stadt, habe ich einen Roller mit Fahrer gechartet und habe mit diesem einen heiligen Berg und mal wieder einen Tempel besichtigt.

Ich bin dann weiter nach Phnom Penh, die Haupstadt Kambodschas gefahren. Ich habe mir da den Koenigspalast angeschaut der jedoch nichts besonderes war. Am gleichen Tag habe ich noch das Toul Sleng Museum, mit dem darin enthaltenen, beruechtigten Gefaengnis S-21 besucht. Dazu ist ein kleiner geschichtlicher Hintergrund noetig, den ihr euch aber selber auf Wikipedia erarbeiten koennt… 😉

Nun bin ich aber zuerst noch in Vietnam. Leider nur fuer 2 Wochen, da ich direkt von hier via Bangkok in den Sueden Thailands reise und Laos leider aus zeitlichen Gruenden auslassen muss. 

Zurueck zu Vietnam. Ich habe von Phnom Penh den Bus nach Saigon genommen, welcher ziemlich komfortabel war und auch die ganzen Grenzformalitaeten waren ziemlich schnell erledigt, da man sich das Visum fuer Vietnam bereits vorher besorgen muss. In Saigon angekommen merkte ich bereits, dass dies nicht „meine“ Stadt ist. Ich habe die Cu Chi Tunnel besucht in welchen die Guerillas im Vietnamkrieg lebten und von dort aus die Amis angriffen. Das ganze Tunnelsystem hat eine laenge von 200 Kilometern und ist zum Teil bis 10 Meter tief. Es wurde sehr eindruecklich gezeigt, wie die Vietnamesen Waffen aus amerikanischen Bomben herstellten, was fuer Fallen sie benutzten, wie sie in den Tunnels lebten und und und. Wir durften dann auch noch durch einen 100 Meter langen Tunnel „gehen“,  welcher aber fuer die Touristen ein wenig vergroessert wurde. Das wars dann auch schon von Saigon und ich nahm am 15. Oktober den Flug direkt in die Hautstadt Hanoi, da ich ja bekannterweise Zeit sparen muss. Von hier aus gehts dann in die Halong Bucht und in die Bergdoerfer um Cat Pa. Ihr werdet wahrscheinlich das naechste Mal wieder aus Thailand den naechsten Bericht erhalten. Weiterhin alles Gute in der Schweiz, habe gehoert es hat schon geschneit…hehe…

 

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